Wohn- und Geschäftshaus Marienstraße 1
Das viergeschossige Eckgebäude wurde als Wohn- und Geschäftshaus etwa 1925 in Massivbauweise errichtet. Die im Art-déco-Stil überformten Straßenfassaden sind als einfache Stuckfassaden mit profilierten Gurt-, Sohlbank- und Traufgesimsen sowie mit Fensterverdachungsfeldern und glatten Pilastern ausgebildet. Im Erdgeschossbereich sind die Fenster mit profilierten Fensterbänken und Faschen betont. Das asymmetrische Berliner Dach besteht aus einem zur Hofseite leicht geneigten Pultdach und einer zur Straße walmdachförmigen Steilabschrägung.
Das Gebäude wurde im Jahr 2014/15 aufwendig modernisiert und instand gesetzt. Im Zuge der Sanierung wurde das Dachgeschoss zu einem weiteren Wohngeschoss ausgebaut und das Eckdach als Dachhaus ausgebildet. Die straßenseitigen Fenster wurden erneuert und die bestehende Teilung, Gliederung und Profilierung beibehalten. Die Putzfassade konnte mit allen Gestaltungselementen erhalten werden.
Die Sanierung wurde durch Städtebauförderungsmittel des Programms „Stadtumbau Ost – Sanierung, Sicherung und Erwerb“ von Bund und Land finanziell unterstützt.